Therapie mit Hunden
Einsatz von Therapiehunden und Besuchshund im Haus Auguste
Wenn Menschen mit Demenz sich in ihre eigene Welt zurückziehen und kaum noch auf ihre Umwelt reagieren, gelingt Hunden scheinbar mühelos eine Kontaktaufnahmezum Bewohner. Die Wirkung von Tieren wirkt sich besonders positiv auf eine Förderung des emotionalen Wohlbefindens aus, Stress wird abgebaut, die Muskulaturentspannt sich, Bewegungen und Körpergefühl werden verbessert.
Seit Juni 2011 arbeiten wir mit Frau Hasselberg und ihren beiden Therapiehunden „Linus“ und „Finja“ in einer regelmäßig stattfindenden „Therapiehundegruppe“ zusammen. Frau Hasselberg ist Erziehungswissenschaftlerin und die beiden Hunde sind ausgebildete Therapiehunde. „Linus“ ist ein siebenjähriger Golden Retriever Rüde und „Finja“ eine zweijährige Border Collie Hündin.
Seit Juli 2011 arbeitet ehrenamtlich Frau Gerwert und ihr Besuchshund „Carlson“ im Haus Auguste. „Carlson“ ist ein 1jähriger Labrador Rüde, der eine Ausbildung zum Besuchshund absolviert hat. Jährlich muss sich „Carlson“ einer Wesensprüfung unterziehen.
Wir arbeiten mit den Hunden im Sitzkreis, so dass die Bewohner die ganze Zeit den Kontakt halten können. Es waren bei allen Einsätzen ausschließlich positive Reaktionender Bewohner festzustellen. Natürlich dank der ruhigen und freundlichen Wesen der Hunde und deren guter Ausbildung und professionellen Anleitung.
Einige sonst eher introvertierte Bewohner öffneten sich sehr schnell für einen Kontakt mit den Hunden, wobei der körperliche Kontakt dabei die größere Rolle spielt. Einesonst eher angespannte Körperhaltung wurde sichtbar entspannter, Hände öffneten sich, um die Hunde zu streicheln. Für Bewohner, die ihr Bett nicht mehr verlassenkönnen, bieten wir nach Absprache mit den Angehörigen / Betreuern, ein Besuch des kleineren Hundes am Bett an. Der Therapiehund legt sich auf eine Decke zum Bewohner, so dass er dann die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme hat.
Manuela Burczyk
- Sozialer Dienst -









